Startseite · Warenkorb · AGB · Widerrufsrecht · Widerrufsformular
Kontakt · Impressum · Datenschutz

402024_VCD2_Feld.jpg
Vogelstimmen in Feld und Flur - Edition 2
Art.-Nr.: Audio-CD-402024, ISBN 978-3-935329-12-5

Audio-CD
9,95 €
alle Preise inkl. MwSt. zzgl. Versand

Vogelstimmen in Feld und Flur

von Dr. Andreas Schulze und Karl-Heinz Dingler
Audio-CD inklusive Beiheft
Spieldauer 60 Minuten
Bestell-Nr. Audio-CD-402024, ISBN 978-3-935329-12-5

Die Vogelstimmen in Feld und Flur aus der Serie VOGELSTIMMEN Edition 2

Pro Vogel stehen im Durchschnitt über zwei Minuten Vogelstimmen mit Gesängen und Rufen zur Verfügung, ergänzt durch gesprochene Erläuterungen. Die Begleittexte sind in einem gesonderten Heft abgedruckt und eignen sich zum Mitlesen. Zusammen mit den Farbfotos der einzelnen Vogelarten verbinden sich die Vogelstimmen und Texte zu einer anschaulichen Gesamtheit.

Ein Vogelstimmenkonzert in der Feldflur: im Vordergrund Wachtel, Fasan, Brachvogel, Rabenkrähe, Kuckuck und Feldlerche. Gesänge tragen bei den meisten Vogelarten nur die Männchen vor; sie versuchen auf diese Weise, eine Partnerin anzulocken und Rivalen fern zu halten. Beson-ders stimmfreudig sind Vögel für gewöhnlich von April bis Juli, während der Brutzeit.

Die meisten der 26 nachfolgend vorgestellten Vögel gingen in den letzten Jahrzehnten erheblich zurück – oft dermaßen stark, dass man sie auf die Rote Liste der bedrohten Arten setzen musste. Verantwortlich für diese Entwicklung sind vor allem das Roden von Hecken, das Entwässern von Feuchtwiesen und die Zerstörung der Moore, aber auch das Aufforsten von Grenzertragsflächen, das Umpflügen von Brachland und das durch den Anbau von Mais verursachte Wiesensterben.

Wo allmählich eine Vogelart nach der anderen ausbleibt, besteht Gefahr auch für uns: Maschinengerechte Monokulturen mögen zwar vorübergehend hohe Erträge bringen, auf Dauer jedoch überfordern sie den Boden – Wasser und Wind tragen den fruchtbaren Humus fort. Vielerorts ist er bereits weitgehend verschwunden, und die Äcker sind mit Schotter durchsetzt.

Die einzelnen Vogelarten der Audio-CD "Vogelstimmen in Feld und Flur"

1 Prolog mit Musik – Vogelstimmen in Feld und Flur 2:23
2 Goldammer Emberiza citrinella 2:03
3 Grauammer Emberiza calandra 2:43
4 Dorngrasmücke Sylvia communis 1:53
5 Braunkehlchen Saxicola rubetra 2:26
6 Schwarzkehlchen Saxicola rubicola 2:06
7 Feldlerche Alauda arvensis 2:02
8 Haubenlerche Galerida cristata 2:22
9 Heidelerche Lullula arborea 2:09
10 Hänfling Carduelis cannabina 1:56
11 Stieglitz Carduelis carduelis 1:49
12 Girlitz Serinus serinus 1:58
13 Neuntöter Lanius collurio 2:39
14 Raubwürger Lanius excubitor 1:53
15 Wacholderdrossel Turdus Pilaris 2:10
16 Uferschwalbe Riparia riparia 2:14
17 Bienenfresser Merops apiaster 2:32
18 Saatkrähe Corvus frugilegus 1:53
19 Rabenkrähe Corvus corone 2:02
20 Rebhuhn Perdix perdix 1:55
21 Fasan Phasianus colchicus 1:51
22 Wachtel Coturnix coturnix 2:16
23 Kiebitz Vanellus vanellus 2:02
24 Brachvogel Numenius arquata 2:21
25 Triel Burhinus oedicnemus 1:46
26 Mäusebussard Buteo buteo 1:54
27 Steinkauz Athene noctua 2:04
28 Instrumentalmusik "Morgenrot" 2:25

Diese Serie VOGELSTIMMEN mit gesprochenen Erläuterungen besteht aus 7 Editionen:
Edition 1 - Vogelstimmen in Park und Garten
Edition 2 - Vogelstimmen in Feld und Flur
Edition 3 - Vogelstimmen am Wasser
Edition 4 - Vogelstimmen im Wald
Edition 5 - Vogelstimmen in Heide, Moor und Sumpf
Edition 6 - Vogelstimmen am Meer
Edition 7 - Vogelstimmen im Gebirge





Ein Vogel der Feldflur: Goldammer - Emberiza citrinella

16,5 cm
– ruft „zick“, „tssrrp“ und „dsip“
– Kurzstrecken- und Teilzieher; manche Vögel wandern bis in den Mittelmeerraum
– brütet und singt häufig noch im August
– frisst Sämereien, Insekten und Spinnen
„Wie, wie, wie hab´ ich Dich liiieb!“ – so wurde vom Volksmund, als die Goldammer noch häufiger war, ihr Lied mit Worten umschrieben. Während das Weib­chen dieses gut sperlingsgroßen Vogels eher unauffällig gefärbt ist, erkennt man alte Männchen zur Brutzeit schon von weitem an ihrem leuchtend gelben Kopf, der mit einigen dunklen Flecken und Streifen versehen ist. Im Winterhalbjahr bildet die Goldammer Schwärme aus bis zu mehreren hundert Tieren; oft schließen sich ihnen Feldsperlinge, Buchfinken, Rohrammern und Hänflinge an.

Die Goldammer bewohnt die offene, mit Sträuchern, Hecken oder Feldgehölzen durchsetzte Landschaft, oft auch Waldränder und Anpflanzungen junger Bäume. Auf dem Boden oder bis zu 1 1/2 Meter darüber errichtet sie einen Napf aus Halmen, Wurzeln und Moos; in ihm zieht sie 3 bis 5 Junge auf.

Dieser Webshop wurde mit der kostenfreien Shopsoftware xaranshop® V4.0 erstellt.